Kontaktdaten

Wir sind für Sie da!

Flottenstraße 55
47139 Duisburg

0203 453-0

0203 453-501

Zentrale Beratung

Wir unterstützen Sie in allen Fragen rund um Alter und Pflege. Sprechen Sie uns an!

Von fremden Kulturen lernen

Laura Harlinghaus ist Sozialpädagogin und arbeitet im Ev. Pflegeheim Altes Rathaus / Rumelner Hausgemeinschaften. Im vergangenen Herbst war sie für ihre Bachelorarbeit in Kenia.

Sie hat gerade ihr Sozialpädagogik-Studium abgeschlossen und arbeitet in der Sozialen Betreuung: Laura Harlinghaus. Für die Bewohner des Evangelischen Pflegeheims Altes Rathaus / Rumelner Hausgemeinschaften plant und organisiert sie verschiedene Aktivitäten zur Freizeitgestaltung. Dazu gehören Einzel- und Gruppenangebote wie Gedächtnistraining, Spiele, Vorlesen, Spaziergänge und Ausflüge, aber auch Arzt- und Krankenhausbesuche, Feste und Feiern.

Damit die Soziale Betreuung alle Bewohner erreicht, setzt sich das Team an jedem Morgen zusammen und bespricht, wer welche Aufgaben übernimmt. Vieles lässt sich planen, doch fast täglich kommt auch Unvorhergesehenes: Frau M. muss kurzfristig zum Arzt begleitet werden, Herr F. ist erkrankt und möchte in seinem Zimmer besucht werden. „Irgendwie kriegen wir es immer hin“, lacht Laura Harlinghaus.

Für ein besseres Miteinander

Die sympathische 26-Jährige hat sich kurz vor der Beendigung ihres Studiums noch einen Wunsch erfüllt: ins Ausland gehen. „Ich bereue ein bisschen, dass ich es nicht gleich nach der Schule gemacht habe. Umso glücklicher bin ich, dass es im letzten Jahr geklappt hat“, freut sie sich. Für das „Projekt Lebensblume e.V.“ war sie im September und Oktober 2016 in der Nähe von Mombasa in Kenia. Hier arbeitete sie mit drei anderen deutschen Studentinnen in einer Schule. „Mit den Schülern und Lehrern haben wir über Gewalt und Disziplin gesprochen. Unser Ziel war ein gewaltfreier und disziplinierter Schulunterricht“, berichtet Laura Harlinghaus. Um dieses Ziel zu erreichen, führten sie für die Lehrer Workshops durch und erstellten zusätzlich ein Handbuch und eine Methodenbox. Für die Schulkinder organisierten sie eine Projektwoche zu den Themen Gewalt, Gefühle und Disziplin und erarbeiteten gemeinsam eine Kommunikationsbox.

  

Von den Kenianern fühlte sich die hellhäutige Blonde gleich herzlich aufgenommen. „Was die Menschen dort tun, ist geprägt von Herz und Leidenschaft“, schwärmt Laura Harlinghaus. Stress und Hektik gebe es kaum. „Pole, pole“ ist das Motto: langsam, langsam. „Die Menschen achten mehr auf sich. Davon können wir in Deutschland durchaus lernen“, findet die Sozialpädagogin.

  

Für ihren selbst finanzierten Einsatz in Kenia belohnte sie sich übrigens mit einer dreitägigen Safari und einigen Besuchen am traumhaften Strand von Diani. „Das sind Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben werden.“