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Projekt zum “Upgrade” der Hausgemeinschaften in Rumeln gestartet

Als das Ev. Pflegeheim Altes Rathaus / Rumelner Hausgemeinschaften 2006 eröffnet wurde, war es in Duisburg die erste Pflegeeinrichtung mit Hausgemeinschaftskonzept. Die Idee kam und kommt bei den Bewohnern gut an: Bis zu 13 Bewohner leben in familienähnlichen Gemeinschaften zusammen – insgesamt sind es aktuell 84 Frauen und Männer. In der Wohnküche verbringen sie den Großteil ihrer Zeit und bringen sich aktiv in die Gestaltung des Tagesablaufs ein. Wer kann und möchte, beteiligt sich zum Beispiel an der Zubereitung der Mahlzeiten und hilft beim Kartoffeln schälen, Servietten falchen, Tisch decken, Kochen und Abräumen.

Doch gleichzeitig hat sich in den letzten zehn Jahren auch die körperliche und geistige Verfassung der Bewohner verändert. Waren viele von ihnen in den Anfangsjahren des Hauses noch sehr “fit”, sind die meisten Frauen und Männer heute weit pflegebedürftiger und häufiger von Demenz betroffen. Ein Grund dafür ist die Maxime “ambulant vor stationär”, die es Menschen immer länger ermöglicht, in ihrem Zuhause zu bleiben. In eine Pflegeeinrichtung kommen sie dann häufig erst, wenn der Grad der Pflegebedürftigkeit so hoch ist, dass eine ambulante Unterstützung nicht mehr ausreicht.

Auf diese Veränderungen stellt sich auch das Ev. Pflegeheim Altes Rathaus / Rumelner Hausgemeinschaften ein. Mit dem Projekt “Upgrade Hausgemeinschaften” sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass alle Bewohner zukunftig noch individueller betreut und gefördert werden können.

Bei dem Projekt geht es unter anderem um folgende Aspekte:

  • Beziehungen
  • Autonomie
  • Integration und Teilhabe
  • Lebensraum
  • Organisation
  • (Diskrete) Pflege
  • Aufgabenverteilung
  • Kompetenzorientierung

Ein Projektteam arbeitet daran, den Tagesablauf der Bewohner und ihren Lebensraum so umzugestalten, dass er ihren veränderten Ansprüchen gerechter wird und ihre Ressourcen noch besser berücksichtigt. Sicher wird es in diesem Zusammenhang auch Prozessveränderungen geben, zum Beispiel in Bezug auf die Pflege: Sie bleibt ein wichtiger Bestandteil, soll zukünftig aber zugunsten der Wohnatmosphäre “zurückhaltender” sein.

Das Ziel des Projektes ist klar definiert: das Hausgemeinschaftskonzept den geänderten Anforderungen anzupassen. Davon werden Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige gleichermaßen profitieren.