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Tagung in Duisburg: Würdevolles Abschiednehmen ermöglichen

Die Zentrale Heimleitung der Evangelischen Altenhilfe Duisburg, Petra Rathofer, moderierte im Februar eine Fachtagung im Rathaus Duisburg zum Thema „Herausforderung Hospiz- und Palliativgesetz: Chance oder Risiko?“.

  

In den 60 Duisburger Pflegeeinrichtungen leben sehr viele hochaltrige und schwerstkranke Menschen. Entsprechend groß ist die Anzahl der Bewohner, die auch im Sterben gepflegt und begleitet werden. Vorrangiges Ziel dabei ist es, ein würdevolles Abschiednehmen in einer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Der Arbeitskreis Hospizkultur und Palliativversorgung in Duisburger Pflegeeinrichtungen arbeitet daran, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen bzw. zu verbessern. Er beschäftigt sich auch mit den Anforderungen des im Herbst 2015 in Kraft getretenen Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG).

  

Bei der Fachtagung des Arbeitskreises sprach MdB Mahmut Özdemir ein Grußwort. Vorträge gab es von Ute Pelzer, Palliativakademie Rheinland, und Johannes Wüllner, Ärztlicher Leiter von Home Care Aachen e.V. Über 50 Teilnehmer verschiedener Duisburger Einrichtungen diskutierten dann über eine zukünftig noch bessere Vernetzung und mögliche Qualifizierungen der Beteiligten diskutieren. Konkrete Ideen für Qualifizierungsmaßnahmen gibt es bereits: Geplant sind vier regionale Workshops in verschiedenen Duisburger Bezirken.

„Das Projekt wird die palliative Versorgung für viele tausende Bewohner in Duisburger Altenpflegeeinrichtungen deutlich verbessern“, sind sich die Organisatoren einig. Die Evangelische Altenhilfe Duisburg ist in der Palliativpflege bereits gut aufgestellt, findet Petra Rathofer: „Wir haben viele unserer Mitarbeitenden qualifiziert und sind auf die Anforderungen vorbereitet.“