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Eine starke Truppe: das Team der Handwerker

Am und im Haus ist immer irgendetwas zu tun – das gilt nicht nur für die eigenen vier Wände. Die Handwerker im Unternehmen sind immer dann zur Stelle, wenn in den Einrichtungen etwas zu reparieren oder umzubauen ist.

  

Zur Evangelischen Altenhilfe Duisburg gehören aktuell zwölf Einrichtungen an unterschiedlichen Standorten, zwei weitere befinden sich im Bau bzw. in der Planung. Was jeder von zuhause kennt, ist auch in den Häusern der Alten- und Behindertenhilfe Alltag: Mal ist ein Rohr undicht, die Heizung ist kalt, die Rufanlage funktioniert nicht oder ein Zimmer muss neu gestrichen werden.

 

In den meisten Fällen können die im Unternehmen beschäftigten Handwerker helfen: 23 Mitarbeiter im technischen Dienst sowie einen Bauleiter und Projektsteuerer. Ihre Einsätze organisiert und koordiniert eine Betriebsleiterin, die Bauingenieurin Jenny Tetter. „In unserem Team arbeiten verschiedene Gewerke zusammen: Maurer und Maler, Elektriker und Installateure, Schreiner und Schlosser, Gärtner und Hausmeister, Fensterputzer und Fahrer“, erklärt die Prokuristin.

  

Mit dem englischen Begriff „Facility Management“, der sich auch in Deutschland immer weiter durchsetzt, lassen sich die Aufgaben der Baugewerke Beeck zusammenfassen. Gemeint ist damit die Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen.

Bei so vielen Einrichtungen und Anforderungen ist eine gute Organisation unerlässlich. Die Evangelische Altenhilfe Duisburg hat dafür ein Ticketsystem: Wer einen Bedarf hat – ob es die defekte Heizung ist oder der Abriss einer Innenwand – meldet diesen an die Betriebsleiterin. Gemeinsam mit den Vorarbeitern sichtet Jenny Tetter die erforderlichen Arbeiten, priorisiert sie und teilt die Handwerker ein. Von ihren Werkstätten in Beeck aus brechen diese dann zu den jeweiligen Standorten im Duisburger Stadtgebiet oder nach Orsoy auf, um die Aufträge auszuführen.

Hinzu kommen Routineaufgaben, zum Beispiel das Fahren von Wäsche und Mahlzeiten. Dafür sind täglich die LKW der Evangelischen Altenhilfe Duisburg unterwegs. Früh morgens holt der Fahrer in allen Häusern die Schmutzwäsche und Speisereste ab. Anschließend beliefert er die Einrichtungen in Homberg, Ruhrort und Walsum mit dem Mittagessen – in Orsoy und Rumeln wird vor Ort gekocht. Am Nachmittag schließlich verteilt der Fahrer die gereinigte Wäsche an alle Standorte.

  

Dass mit Jenny Tetter eine Frau den Überblick behält und die Fäden zieht, funktioniert im männerdominierten „H-Team“ gut. „Es wird nur selten mal so richtig geschrien, dafür lachen wir viel“, ist die 38-Jährige mit ihren Handwerkern zufrieden. Und wer meint, nur unter Frauen gäbe es Sticheleien, den kann die Halbitalienerin eines Besseren belehren. „Es sind sich nicht immer alle grün, aber wenn Not am Mann ist, sind sie da!“, freut sie sich.

Das Miteinander im Team pflegen einige Kollegen durch gelegentliche Motorradtouren. Schon Tradition hat das gemeinsame vorweihnachtliche Grillen auf der Terrasse. Es ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei der alle Handwerker zusammenkommen. Am nächsten Tag schwärmen sie schon wieder auf ihre jeweilige Baustelle aus – gefragt sind sie nämlich an vielen Stellen.