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Durch das FSJ den richtigen Beruf gefunden

Vier junge Leute fanden über ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Evangelischen Altenhilfe Duisburg in die Ausbildung – von ihrem Einsatz profitieren beide Seiten.

Der Weg in den Beruf war für Ali Abou El Farah (19), Fabienne Holthaus (18), Fabienne Stoiber (21) und Nicole Wolf (18) zunächst nicht einfach. Die drei jungen Frauen starteten zwar gleich nach ihrem Schulabschluss in eine Ausbildung, die sie jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht beenden konnten. Ali fehlten für seinen ursprünglichen Berufswunsch schlichtweg einige Zentimeter Körpergröße.

Also orientierten sich die vier Duisburger neu und begannen im Herbst bzw. Winter ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Evangelischen Altenhilfe Duisburg. In den Beecker Hausgemeinschaften im Haus an der Flottenstraße helfen sie in der Pflege und Betreuung der Bewohner mit. Ihre Arbeit macht ihnen so viel Freude, dass sich alle für eine Altenpflegeausbildung entschieden haben. Fabienne Stoiber und Nicole Wolf haben damit am 1. April begonnen, die beiden anderen FSJler starten voraussichtlich am 1. September.

Gute Möglichkeit zur Orientierung

Pflegedienstleiter Jens Deselaers ist überzeugt, dass ein FSJ eine sehr gute Möglichkeit ist, um sich beruflich zu orientieren oder die Zeit bis zum Ausbildungs- oder Studienbeginn zu überbrücken. „Es profitieren davon alle: die jungen Leute, weil sie die Chance haben, einen Beruf über einen längeren Zeitraum kennenzulernen, und die Arbeitgeber, weil sie sich davon überzeugen können, dass ein Interessent für den anspruchsvollen Pflegeberuf auch wirklich geeignet ist“, sagt er.

Die vier jungen Duisburger meinen jedenfalls, durch das FSJ den für sie richtigen Beruf gefunden zu haben. „Ich mag die Arbeit mit alten Menschen, zudem ist die Bezahlung gut“, sagt Ali Abou El Farah. Fabienne Holthaus und Nicole Wolf, die zunächst eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin begonnen hatten, gefällt es, dass sie im Pflegeheim eine längere Beziehung zu den Bewohnern aufbauen können. „Es ist schön, sich für jeden Einzelnen Zeit nehmen zu können“, ergänzt Fabienne Stoiber. „Allerdings ist es nicht immer leicht, allen gleichzeitig gerecht zu werden“, sind sich die angehenden Altenpflegekräfte einig.

Unterstützung erhalten die FSJler durch die berufserfahrenen Kollegen im Team und durch externe Seminare, an denen sie regelmäßig teilnehmen. Jens Deselaers: „Wir integrieren unsere FSJler schnell in den Dienst, tragen aber auch dafür Sorge, dass sie sich jederzeit Unterstützung holen können.“

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Fabienne Stoiber, Nicole Wolf, Ali Abou El Farah und Fabienne Holthaus (von links) haben Freude an der Arbeit mit alten Menschen. Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Evangelischen Altenhilfe Duisburg möchten sie deshalb eine Altenpflegeausbildung machen.